Leonhard Schlögel  
   
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  Dem Wesenhaften Form verleihen, ist mein Anspruch
in der Auseinandersetzung
mit der Bildhauerei.
 
 
Im wesentlichen beschäftige ich mich mit drei verschiedenen Serien
 
zum einen seit etwa 7 Jahren mit der Variationsserie 'Andromeda'. In dem Bestreben, eine innere Regung in einem Spannungsfeld zwischen zwei Polen sichtbar zu machen, die sich je nach dem voneinander entfernen, anziehen oder durchdringen, entstand die erste dieser Formen. Durch die Änderung der Spannungspunkte werden verschiedene Aspekte zum Ausdruck gebracht, die sich auf das Wesenhafte reduzieren, was den Formen eine unaufdringliche anomyme Präsenz verleiht. Auf diese Weise entstanden im Laufe der Zeit etwa 80 Arbeiten, varieiert in Form, Material und Größe. Bishin zum Konzept `Concrete Idea` und dessen Weiterentwicklung im Wettbeweb für das neue Umweltbundesamt in Dessau. In den beiden Performance, Formsachen und Sculpjazz, werden die Formen in einem multimedialen Kontext mit Licht, Farbe und Musik gebracht.
 
Zum anderen arbeite ich an der Variation eines männlichen und weiblichen abstrahieren Torsos. Daraus entwickelte sich `between`; zudem etwa 20 anderer Interprätationen in verschiedenen Materialien.
 
Darueber hinaus arbeite ich figurativ in Form von Köpfen mit meist meditativem Ausdruck. Bishin zu der bisdato größten Arbeit dieser Serie, mit dem Titel 'Isis`!